Stellungnahme des Quartiervereins zu den Oberstufen-Standorten
Hoch gingen die Wogen um die sogenannte Mammutschule, als die Stadt auf der Leichtathletikanlage in der Telli ein Oberstufenzentrum mit bis zu 1500 Schülerinnen und Schülern geplant hat. Heute sind wir einige Schritte weiter.
Die Stadt hat das ursprüngliche Projekt in zwei Standorte aufgeteilt: eines im Zelgli für rund 18 Abteilungen (400 Schülerinnen und Schüler), das andere in der Telli für 36 Abteilungen (rund 700 bis 800 Schülerinnen und Schüler). Das ist eine wesentliche Entlastung für die Telli, für die Schulwege, für soziale Probleme, aber auch für den Freiraum neben den Schulgebäuden.
Voraussetzung für die weitere Planung dieser Schulanlagen ist der Landabtausch zwischen Stadt und Kanton resp. Ortsbürgerinnen, über den wir am 8. März abzustimmen haben. In der Telli geht es vereinfacht gesagt darum, dass die Stadt vom Kanton und den Ortsbürgerinnen das Hallenbad und die bestehenden Turnhallen und Leichtathletikanlagen übernimmt und dadurch den nötigen Boden für die zu bauenden Schulgebäude sichert.
Der Quartierverein betrachtet die jetzige Vorlage als einen vernünftigen, durchdachten und notwendigen Kompromiss zwischen den zu erstellenden Schulräumen und einer dezentralen Lösung, die kürzere Schulwege und verteilte Lasten garantiert. Für den Quartierverein ist es aber auch ein absolutes Muss, dass die Sanierung der Tellistrasse bis zur Eröffnung der Schule in der Telli abgeschlossen ist. In diesem Punkt erwarten wir von der Stadt bis zur Urnenabstimmung über den Baukredit verbindliche Zusagen mit Terminplan.
Unter diesen Voraussetzungen empfiehlt der Quartierverein am 8. März ein JA zum Landabtausch und den Ortsbürger*innen zusätzlich ein Ja zu den Baurechtsverträgen.
